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16. April 2026· Mietluke Team

Wohnung renovieren — welche Geräte brauchst du wirklich?

Bohrhammer, Stemmhammer, Schleifmaschine — bei einer Renovierung kommen schnell teure Geräte zusammen. Welche du tatsächlich brauchst, welche rausgeschmissenes Geld sind und warum Mieten oft die bessere Wahl ist.

Erst mal ehrlich: Die meisten kaufen zu viel

Du willst deine Wohnung renovieren. Vielleicht endlich den alten Teppich raus, neue Farbe an die Wände, das Bad in Ordnung bringen. Also ab in den Baumarkt. Und da passiert, was immer passiert: Du stehst vor fünfzig Maschinen, liest Kartons mit Zahlen wie 18 Volt, 800 Watt, 2,5 Joule und hast keine Ahnung, was du davon brauchst.

Ich kenne das. Vier Wohnungen hab ich mittlerweile in Berlin renoviert. Altbau in Lichtenrade, Plattenbau-Küche in Mariendorf, ein Bad in Buckow mit Fliesen aus den Siebzigern. Und ich hab jedes Mal Geld für Zeug ausgegeben, das nachher nur im Weg stand. Damit dir das erspart bleibt, hier die ehrliche Liste.

Akkuschrauber — ja, den brauchst du

Klingt langweilig, ist aber das Gerät, das du bei jeder Renovierung am meisten in der Hand hast. Sockelleisten befestigen, Regale montieren, Steckdosenabdeckungen ab- und anschrauben, Türbeschläge wechseln. Das zieht sich durch die gesamte Renovierung.

Nimm einen mit 18 Volt. Die kleinen 3,6-Volt-Geräte aus dem Discounter schaffen IKEA-Regale, aber bei einer richtigen Schraube im Mauerwerk geben die sofort auf. Ein ordentlicher 18-Volt-Akkuschrauber kostet um die 120 Euro. Den behältst du auch nach der Renovierung, der rechnet sich immer.

Bohrhammer — in Berliner Wänden unverzichtbar

Hier wird es ernst. Eine normale Schlagbohrmaschine klingt laut und fühlt sich mächtig an. Aber Berliner Wände lachen darüber.

Altbau-Ziegelmauerwerk, das seit hundertdreißig Jahren steht. Plattenbau-Beton. Kalksandstein in Neubauten. Für all das brauchst du einen Bohrhammer. Der arbeitet pneumatisch, hämmert mit echter Wucht ins Material und dreht gleichzeitig. Ein Dübelloch für den Küchenschrank? Drei Sekunden. Kabelkanal in der Ziegelwand? Kein Thema.

Für eine Wohnungsrenovierung reichen 2 bis 3 Joule Schlagenergie. Die schweren Maschinen mit 5 Joule aufwärts brauchst du nur, wenn du Durchbrüche machst oder alten Estrich rausstemmst.

Die meisten Bohrhammer haben einen reinen Bohrmodus ohne Schlag. Damit bohrst du auch in Holz oder Metall. Die Schlagbohrmaschine wird damit komplett überflüssig.

Stemmhammer — wenn Altes raus muss

Alte Fliesen, kaputter Putz, ein Türrahmen der weg soll. Das sind die Jobs für den Stemmhammer.

Per Hand mit Hammer und Meißel? Kannst du machen. Aber zwei Quadratmeter Fliesen von der Wand zu klopfen dauert dann einen ganzen Tag. Mit dem Stemmhammer bist du in einer Stunde durch. Flachmeißel ansetzen, Maschine laufen lassen, Fliesen platzen ab.

Was dabei oft vergessen wird: Unter den Fliesen sitzt alter Kleber. Oft zentimeterdick und hart wie Beton. Der muss auch runter, sonst kannst du nichts Neues drauf machen. Mit einem breiten Meißelaufsatz erledigt der Stemmhammer beides in einem Durchgang.

Kleiner Praxistipp: Immer von oben nach unten arbeiten. Die Schwerkraft ist dann auf deiner Seite. Wer unten anfängt, bekommt regelmäßig Fliesenstücke ins Gesicht.

Schleifmaschine — für alles, was glatt werden soll

Nach dem Abreißen kommt das Schleifen. Gespachtelte Stellen glätten, Türrahmen abschleifen bevor du sie lackierst, Holzfensterrahmen aufarbeiten.

Ein Schwingschleifer ist hier der Allrounder. Rechteckige Schleiffläche, kommt gut in Ecken, arbeitet sauber. Für Wände, Türen und Fensterrahmen reicht er völlig aus. Die Schleifblätter kosten ein paar Euro und sind in zehn Sekunden gewechselt.

Falls du Dielenböden hast: Die schleifst du nicht mit dem Schwingschleifer. Dafür brauchst du eine Parkettschleifmaschine. Aber dazu gleich mehr.

Parkettschleifer — Dielen retten statt rausreißen

Berliner Altbauwohnungen haben oft originale Kieferndielen. Nach dreißig Jahren unter Teppich oder PVC sehen die furchtbar aus. Aber unter dem ganzen Dreck steckt fast immer gutes Holz.

Eine Parkettschleifmaschine kauft kein normaler Mensch. Die kostet über tausend Euro und du brauchst sie genau einmal. Das ist der klassische Miet-Kandidat.

Die Arbeit läuft in drei Durchgängen: grob schleifen (alter Lack und Unebenheiten runter), mittel schleifen (Oberfläche glätten), fein schleifen (perfekte Grundlage zum Ölen oder Lackieren). Für die Ränder an der Wand brauchst du zusätzlich einen Randschleifer, weil die große Maschine dort nicht hinkommt.

Vor dem Schleifen jeden Nagel im Boden versenken. Ein einziger hochstehender Nagel zerreißt das Schleifband sofort — und jedes Band kostet Geld.

Industriestaubsauger — der unterschätzte Held

An den denkt keiner. Und genau das ist der Fehler.

Renovieren produziert Dreck. Massenhaft. Putzstaub, Fliesenscherben, Schleifstaub, Tapetenreste, Holzspäne. Dein normaler Staubsauger ist damit in fünf Minuten tot. Der Filter verstopft, der Motor überhitzt, und der feine Baustaub kommt hinten raus und verteilt sich überall.

Ein Industriestaubsauger schluckt das alles. Grober Schutt, feiner Staub, sogar Wasser. Und das Beste: Die meisten Elektrowerkzeuge haben einen Absauganschluss. Schleifmaschine dran, Stemmhammer dran — der Staub landet im Sauger statt in deiner Lunge und in den Nachbarwohnungen.

In einer Berliner Mietwohnung mit dünnen Wänden und genervten Nachbarn ist weniger Staub Gold wert.

Was du dir wahrscheinlich sparen kannst

  • Kreissäge: Für ein paar Schnitte im Laminat reicht eine Stichsäge. Die Kreissäge lohnt sich erst bei richtig großen Flächen.
  • Laser-Nivellierer: Wasserwaage und Kreidelinie reichen in 95 Prozent der Fälle. Schön zu haben, aber kein Muss.
  • Multifunktionswerkzeug: Kann vieles ein bisschen, nichts richtig. Nimm lieber das passende Einzelgerät.
  • Profi-Rührwerk: Fertig gemischte Farbe kaufen. Trockenmörtel rührst du mit einem Rührquirl an der Bohrmaschine an.
  • Dampftapetenablöser: Klingt clever, braucht aber ewig zum Aufheizen und macht alles nass. Sprühflasche, einweichen lassen, Spachtel. Bei zwei Zimmern bist du damit genauso schnell.

Die richtige Reihenfolge spart Tage

Der teuerste Fehler ist nicht das falsche Gerät. Es ist die falsche Reihenfolge. Wer zuerst streicht und dann den Boden schleift, darf danach nochmal streichen.

  1. Alles raus, was raus muss — stemmen, abreißen, abkratzen.
  2. Grob saugen und Schutt entsorgen.
  3. Elektrik und Leitungen verlegen lassen, falls nötig.
  4. Wände vorbereiten — schleifen, spachteln, grundieren.
  5. Boden schleifen, falls Dielen oder Parkett.
  6. Streichen und tapezieren.
  7. Bodenbelag verlegen oder Dielenboden versiegeln.
  8. Fußleisten, Lichtschalter, letzte Details.

Wer diese Reihenfolge einhält, macht alles genau einmal. Wer sie ignoriert, macht vieles zweimal.

Rechne mal nach: Kaufen vs. Mieten

Bohrhammer, Stemmhammer, Parkettschleifer, Schwingschleifer, Industriesauger. Im Baumarkt zusammen locker 1.200 Euro. Für Markengeräte eher das Doppelte. Und danach? Stehen die Maschinen im Keller. Falls du in Berlin überhaupt einen hast.

Beim Mieten zahlst du einen Bruchteil, bekommst dafür Profi-Geräte statt Einsteigermodelle und hast nach der Renovierung keinen Geräteschuppen in der Abstellkammer. Kein Lagerproblem, keine Wartung, kein Ärger.

Bei mietluke.de bekommst du genau die Maschinen, die du für deine Renovierung brauchst. Bohrhammer, Stemmhammer, Schleifmaschinen, Industriesauger — für genau die Tage, an denen du sie brauchst. Abholung in Berlin-Lichtenrade oder Lieferung direkt zu dir. Dann kann es losgehen.

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